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Die Crux mit den sozialen Medien – Wenn Redings Maus zu rutschig wird…

Nachdem dem Podcast- und Blog „Angscht a Schrecken“ aufgefallen war, dass sich die ehemalige Vizepräsidentin Viviane Reding mit einem Like besonders in die Nesseln gesetzt hatte, wurde ich vom Journal um einen Kommentar gebeten:

Der Umgang mit der Öffentlichkeit, speziell mit den nicht mehr ganz so jungen sozialen Medien, scheint im Jahr 2016 immer noch nicht bei vielen Personen des öffentlichen Lebens ins Blut übergegangen zu sein.

Eigentlich noch im selbstverordneten „digitalen Detox“ befindlich, lieferte so am vergangenen Wochenende die ehemalige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Viviane Reding, zu deren Ressorts Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft gehörten, ein gutes Beispiel.
Wie der Podcast „Angscht a Schrecken“ herausfand und auch prompt öffentlich kritisierte, schien Frau Reding bei einem geschmacklosen Kommentar eines Artikels „auf der Maus ausgerutscht zu sein“. Der Autor des besagten Kommentars freute sich, dass wir 2018 den geldsüchtigen PD-Staat los wären. PD deswegen, „weil das ja das erste Gesetz war, welches gewählt worden war“, so der Autor weiter. Er würde sich wieder auf ein „Gesundes Land“ freuen. Man braucht nicht lange zu analysieren, um zu verstehen, dass dieser Text tatsächlich von PD’s spricht (französisch für „pédophile“, vorwiegend aber auch als Beleidigung für homosexuelle Männer gebräuchlich).

Zwei Tage später reagierte die Europaabgeordnete auf die Kritik, via Statusmitteilung über ihre öffentliche Facebook-Fanpage. Doch wer jetzt an eine Entschuldigung oder etwas Ähnliches gedacht hat, wurde enttäuscht. Sie hätte beim Überfliegen des Kommentars „DP-Staat“ gelesen und dies geliked, ohne zu erkennen, dass es sich um eine homophobe Aussage gehandelt habe und sehe sich nun als Opfer einer Drumpf-ähnlichen Rufmordkampagne von Aktivisten.

Man könnte ihr natürlich zugutehalten, dass sie in der Eile tatsächlich DP-Staat verstanden habe, bedenkt man die französische Abkürzung für „parti démocrate“, doch dies ließe den Schluss zu, dass sie im harmlosesten Fall eifrig ihre Fans mit einem Like belohnt, ohne die Kommentare überhaupt richtig gelesen zu haben. Ihr Post wurde in französischer Sprache verfasst, um so die Plausibilität ihrer Rechtfertigung zusätzlich zu unterstreichen. Schlimmstenfalls war ihr der Sinn der Botschaft aber durchaus bewusst und mit einem Like sollte so ein konservativer Wähler gebauchpinselt werden.
Ihrer Verdienste der letzten Jahre wegen, sträube ich mich jedoch zu glauben, dass eine Viviane Reding auf einer öffentlichen Plattform um die Gunst von Wähler hinter solch primitiven Aussagen buhlt oder gar deren Meinung teilt.

Wie dem auch sei. Als ehemalige Kommissarin müsste ihr bewusst sein, wie ernst das Thema Homo-, bi- und Transphobie immer noch ist. Als Mitglied des Europäischen Parlamentes dürfte ihr so auch nicht entgangen sein, wie sich das gesellschaftspolitische Klima z.b. in den östlichen EU-Mitgliedstaaten derzeit Zusehens verschlechtert.
Darüber hinaus hat jeder von uns bestimmt schon das eine oder andere Mal einen Post geliked oder geshared, ohne sich die nötige Zeit genommen zu haben, um ihn richtig durchzulesen. Es wäre also keine Schmach für eine gestandene Politikerin, dies zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen.

Die Kritik aber in eine Rufmordkampagne Drumpf’scher Machart umzudeuten um damit einen eigenen Lapsus zu übertünchen, war die falsche Reaktion. Etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte hier notgetan.

Giftiges Blut

Nachdem in Frankreich ab 2016 Blutspenden für homosexuelle Männer – im Prinzip – möglich werden, sind es in Luxemburg noch weite Schritte bis zu einer Lockerung der Spenderkriterien. Das Lëtzebuerger Journal hat mich hierzu um einen Kloertext gebeten:

Die EU steht unter anderem für Vielfalt und Gleichberechtigung. Niemand darf aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Was sich schön anhört, sieht in der Realität oft anders aus. Derzeit gibt es beispielsweise in 18 der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein komplettes Verbot einer Blutspende durch homosexuelle Männer.

Geschuldet ist diese Ungleichbehandlung vor allem einem Klischeedenken über das Sexualverhalten von Männern, die gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr praktizieren: Schwule hätten ständig wechselnde Partner und würden dabei besonders oft auf schützende Kondome verzichten.

In der Regel werden jedoch alle potenziellen Blutspender in einem Fragebogen gefragt, ob sie bereits als Mann gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr gehabt haben. Für einen Mann, der beispielsweise in einer glücklichen und monogamen Beziehung lebt oder jemand, der vielleicht sogar schon längere Zeit Single ist, ist hier schon Schluss. Man stellt also lieber freiwillig und ehrlich antwortende Menschen unter Generalverdacht und stempelt sie als Risikogruppe ab, anstelle sie nach dem persönlichen Risikoverhalten zu befragen.

In lediglich 6 der 28 EU-Mitgliedsländer gibt es auf dem Gebiet der Blutspende mittlerweile eine komplette Gleichbehandlung zwischen hetero- und homosexuellen Männern. Unter diesen Ländern sind  Portugal, Spanien, Italien, Lettland  und – wer hätte das gedacht – auch konservativere Länder wie Polen und Bulgarien.

Zur Blutspende zuglassen, jedoch erst nach Erfüllung einer sogenannten „Keuschheitsklausel“ sind Schwule in Großbritannien, Schweden, Finnland, Tschechien und Ungarn. In Frankreich und den Niederlanden wird dies ab 2016 auch gelten: Nachdem 2009 ein Franzose vor den EuGH zog und dieser im April 2015 es versäumte, eine klärende Grundlage zum Abbau einer Ungleichbehandlung für die gesamte Europäische Union zu schaffen, löst die französische Regierung nun mit dem Aufheben des Blutspenderverbots nach dem „Mariage pour tous“ ein weiteres Wahlversprechen ein. Allerdings geschieht dies in mehreren Schritten.
So muss der in Frage kommende Blutspender vorerst noch erklären, dass er in den vergangenen 12 Monaten keinen Geschlechtsverkehr mit anderen Männern hatte. Langfristig sollen die Hürden aber komplett fallen.
Einen ähnlichen Weg gehen nächstes Jahr auch die Niederländer. Auch hier sollen Schwule in Zukunft Blut spenden dürfen, ebenfalls erst nach einem Versprechen, die vergangenen 12 Monate keusch verbracht zu haben. Altruismus wird dann doch noch eine Zeit lang mit gewissen Hürden und speziellen Bedingungen bestraft. Eine Gleichbehandlung ist es also noch nicht, aber immerhin schon ein erster Schritt in die richtige Richtung!

In Luxemburg stehe eine solche Änderung jedoch noch nicht auf der Tagesordnung, so der Zuständige Direktor des Transfusionszentrums. Man müsse sich in der nächsten Zeit jedoch einige Gedanken über Konventionen mit unseren Nachbarländern machen. Da jedoch die luxemburgische Gesundheitsministerin Lydia Mutsch bereits vor einem Jahr für ein Umdenken in Richtung „persönliches Risikoverhalten“ geworben hat, sind die Erwartungen hoch, dass sich hier in den nächsten Monaten etwas dahingehend tun wird.

Erschienen im Lëtzebuerger Journal vom 3. Dezember 2015

Momentaufnahme: LGBTI-Situation in Europa (Teil 1)

In ein paar Tagen ist die Reform des Ehe- und Adoptionsrechts in Luxemburg bereits sechs Monate in Kraft, am 18. Juni jährt sich die Verabschiedung der Reformen durch die Abgeordneten zum ersten mal. Nach diesem gesellschaftlichen Meilenstein im kleinen Großherzogtum und vor dem Hintergrund der jährlichen Veröffentlichung der ILGA-Europe Rainbow Map habe ich mir die aktuelle Situation der LGBTI-Minderheiten in und um Europa etwas genauer angesehen. Beginnen möchte ich mit einem Überblick der rezenten positiven Beispiele:

Irland entscheidet sich für Gleichberechtigung

Das Resultat des Referendums, welches am vergangenen Samstag bekannt gemacht wurde, schlug ein wie eine Bombe. Ganze 62,1 Prozent der irischen Wähler hatten am Vortag für eine Verfassungsreform gestimmt, welche es gleichgeschlechtlichen Paaren ebenfalls erlaubt, heiraten zu dürfen. Bisher sieht die irische Verfassung die Heirat als Bund zwischen Mann und Frau vor. Mit über 65% war die Wahlbeteiligung wesentlich höher als für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2011 (mit damals nur 56,1%), was laut lokalen Medien auch daran lag, dass viele im Ausland lebende Iren für die Abstimmung zurück in die Heimat reisten.

Irland ist somit das erste Land weltweit, welches sich per Volksentscheid für eine Eherechtsreform ausspricht. Würde die Reform jetzt zügig in Kraft treten, wäre die grüne Insel der zwanzigste Staat, in dem gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen.

Slowenien: Parlament stimmt für die Ehe-Öffnung

Bereits am 3. März stimmte das slowenische Parlament nach einer rund sechsstündigen Debatte mit 51 zu 28 Stimmen für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Damit ist Slowenien das erste postkommunistische Land der Welt, in dem eine Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen möglich wird. Der Initiative einer Ehe-Öffnung, welche durch einen Vorstoß der oppositionellen Linken und mit der Unterstützung der liberalsozialen Regierungspartei zustande kam, wurde jedoch noch in den  Tagen danach auf die Probe gestellt: das slowenische Oberhaus musste über die Gesetzesänderung abstimmen und hätte das Parlament durch ein Veto zu einer erneuten Abstimmung zwingen können. Das Oberhaus entschloss sich aber mit 23 zu 14 Stimmen gegen ein solches Veto.

Kurz nach der Abstimmung im Parlament hatte die „Koalition für Kinder“ mit etwa 80.500 Unterschriften ein Referendum gegen die Ehe-Öffnung beantragt. Das slowenische Parlament entschied jedoch am 28. März 2015, die Petition aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht zuzuslassen.

Deutschland: Eine Mutti, die sich noch schwer tut und #EheFuerAlle

In Deutschland gibt es seit 2001 die Möglichkeit, als gleichgeschlechtliches Paar eine Lebenspartnerschaft einzugehen. Diese Partnerschaft wird allerdings als Ehe-Light verstanden und ist in wesentlichen Merkmalen nicht mit der Ehe gleichgesetzt, so zum Beispiel bei der Adoption (mit Ausnahme der Stiefkindadoption) oder der berufsständischen Versorgung.

In den Wochen vor dem irischen Referendum war die Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Paaren bereits in der Diskussion. So zum Beispiel hat der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, noch vor zwei Wochen während einer Bundespressekonferenz darauf hingewiesen, dass eine „Gleichbehandlung von Homo- und Heteropaaren kein Projekt dieser Bundesregierung“ sei. Eine vollständige Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft wird in dieser Legislaturperiode auf keinen Fall kommen, da der Koalitionsvertrag dies nicht vorsehen würde. Dieser Intervention voraus ging eine Antwort des Bundesjustizministers Heiko Maas (SPD) auf eine kleine Anfrage der Grünen, in der es hieß, dass das Grundgesetz eine Ehe-Öffnung verbieten würde. Er selbst veröffentlichte am selben Tag später ein persönliches Statement in den sozialen Netzwerken, in dem er sich wieder für die Ehe-Öffnung aussprach und der Meinung war, dass eine Grundgesetzänderung nicht zwingend notwendig sei. Dies zeigt, dass es innerhalb des Justizministeriums zwischen Beamten und Minister unterschiedliche Auffassungen über die Auslegung des Grundgesetzes und der Ehe-Öffnung an sich gibt. Es zeigt aber auch überdeutlich, wie schwer ein Vorwärtskommen auf diesem Gebiet zwischen den Koalitionspartner CDU/CSU und SPD ist.
Während andere Länder die Ehe öffnen, sträubt sich Kanzlerin Merkel gegen eine konsequente Aufwertung der Lebenspartnerschaft und denkt noch nicht einmal an eine Diskussion über die Ehe-Öffnung. Auch wenn es einige wenige Unions-Politiker gibt, die eine Ehe-Öffnung befürworten, so tut sich die Mutti doch noch sehr schwer mit dem Thema. Ihre Position hat sich seit dem Bundestagswahlkampf 2013 nicht verändert.

Geradezu zynisch mutet dann der Kommentar Seiberts an, welcher in der gestrigen Bundespressekonferenz berichtete, dass die Bundeskanzlerin sich über den großen Schritt freut, dass mit der Annahme des Gesetzesentwurfs zur „Bereinigung des Rechts der Lebenspartner“ auf eine Beendigung der Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen weiter hingearbeitet wird. Analysiert man diesen Gesetzesentwurf, so bemerkt man, dass lediglich 23 von insgesamt 150 Ungleichheiten in 54 Gesetzen beseitigt werden. Ein großer Schritt sieht anders aus!

Dennoch: die Nachricht über das überwältigende Resultat aus dem katholischen Irland schwabbte wie ein Tsunami auf das europäische Festland über. In Deutschland ist seither so etwas wie eine Aufbruchstimmung zu registrieren. Viele Leitartikel befassten sich mit dem Votum und attestierten der eigenen Regierung unverständliches Festhalten an Traditionen, wo die Gesellschaft doch schon längst viel weiter ist. Mit einer Berichterstattung sowie einem grandiosen Kommentar der Tagesschau wurde die Debatte weiter befeuert.

Inzwischen sind eine Vielzahl an Initiativen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Hervorzuheben wären hier zwei Online-Petitionen, welche in kürzester Zeit auf 16.800 (Openpetition.de) und 16.000 (Change.org) Unterstützer kommen, gefolgt von der erst vor ein paar Stunden online gegangenen Petition von Campact! und dem LSVD mit beachtlichen 16.000 Unterzeichner (Stand: 28.05.2015 um 17.30). Der Hashtag #Ehefueralle hat es in den vergangenen 48 Stunden auf den dritten Platz der deutschen Twitter-Trends geschafft.

Das Thema #EheFuerAlle scheint in diesen Stunden eine Eigendynamik zu entwickeln, die hoffen lässt.

Länder Im überblick:

Eine Eheschließung ist in folgenden Staaten möglich bzw. beschlossen worden:

  • Niederlande (seit 2001)
  • Belgien (seit 2003)
  • Spanien (seit 2005)
  • Kanada (seit 2005)
  • Südafrika (seit 2006)
  • Norwegen (seit 2009)
  • Schweden (seit 2009)
  • Portugal (seit 2010)
  • Island (seit 2010)
  • Argentinien (seit 2010)
  • Dänemark (seit 2012)
  • Brasilien (seit 2013)
  • Frankreich (seit 2013)
  • Uruguay (seit 2013)
  • Neuseeland (seit 2013)
  • Vereinigtes Königreich (seit 2014)
  • Luxemburg (seit 2015)
  • Finnland (tritt 2017 in Kraft)
  • Slowenien (vom Parlament beschlossen)

Homo-Ehe kontra #Ehefueralle

Immer wieder liest man in Überschriften und Artikeln von einer „Homo-Ehe“. Auch wenn schon viel zu oft darauf eingegangen wurde, möchte ich noch einmal kurz auf den Unterschied hinweisen. Während man bei der „Ehe-Öffnung“ bzw. der „Ehe für alle“ (die ihren Ursprung im französischen „Mariage pour tous“ hat) von einer Reform des gültigen Eherechts spricht, unterscheidet der Begriff „Homo-Ehe“ zwischen „Hetero-Ehe“ und einer alternativen Institution für gleichgeschlechtliche Paare, was den Schluss zulässt, dass es sich um zwei verschiedene Gesetze handelt.

Im Sinne einer Gleichbehandlung sollte es jedoch nur ein Gesetz für alle geben. In vielen Ländern ist für eine Ehe-Öffnung lediglich nur eine Gesetzesänderung nötig, da diese Gesetze die Ehe traditionell als „Bund zwischen Mann und Frau“ bzw. als „Bund zweier Partner unterschiedlichen Geschlechts“ definieren.

 

Im meinem nächsten Beitrag möchte ich auf die Schlusslichter Europas eingehen.

Projet „Community 2.0“: Fräiwëlleger gesicht!

Am Kader vun engem Projet, deen ech den Ament fir Rosa Lëtzebuerg ausschaffen, sichen ech no Fräiwëlleger, déi a Form vun engem Interview matmaache wëllen.

Community 2.0: ëm wat geet et?

Mam Akraafttriede vun der Gesetzesreform iwwert d’Bestietnes- an d’Adoptiounsrecht ass op ee Schlaag déi gréissten Ongläichbehandlung tëscht hetero- an homosexuelle Koppelen opgehuewe ginn. Selbstverständlech bleiwen am LGBTI+ Beräich nach vill Schanteger, ewéi zum Beispill d’Bluttspenden oder ganz generell de riisen Dossier mat de Belange vun Trans-Leit etc., bestoen.

Fir déi schwul-lesbesch Communautéit dierften elo awer rosa Zäiten bevirstoen. Dëst ass fir Rosa Lëtzebuerg e Grond, fir e Bléck nohannen, op d’Wuerzelen vun der Community zu Lëtzebuerg ze geheien, den aktuellen IST-Zoustand ze diskutéieren an no vir an d’Zukunft ze kucken. Virun dësem Hannergrond wäerte mir am Hierscht 2015 eng Table Ronde organiséieren, wou mer mat verschidde Leit iwwert d’Community zu Lëtzebuerg schwätze wëllen. D’Zil vun dëser Table Ronde soll et sinn, ze kucken, wat haut dës Dags de Besoin vun LGBTI-Leit zu Lëtzebuerg sinn.

Fir dës Table Ronde virzebereeden, brauche mer iech!
Ech sichen an deem Zesummenhang Fräiwëlleger, déi a folgend Profil passen:

  • Du bass schwul / lesbesch / bi / transident
  • du wars an der Vergaangenheet bannend der Community / Szene aktiv (z.b. bei Rosa Lëtzebuerg, Kollektiv Spackelter, Rosa-Lila etc.)
  • du hues d’lëtzebuergesch Szene besicht (Chez Mike, Pyramide, Monkeys etc.)
  • du hues eng Meenung (egal op positiv oder negativ) zu der Szene zu Lëtzebuerg & am Ausland

Wéi kann ech matmaachen?

Wéi uewen erkläert, geet et drëms, fir en Interview opzehuelen. Aus dësem Interview kënnen dann eenzel Aussoen an Témoignagen, während der Table Ronde ageblend ginn, fir esou d’Podiumsdiskussioun méi interaktiv ze gestalten an d’Iwwerleedungen vun deem engen op dat anert Thema ze erméiglechen.

Wanns de interesséiert bass, da giff ech mech freeën, wanns de dech ënnert andy.maar@rosa-letzebuerg.lu giffs mellen.

 

 

Kloertext: LGBT-Rechte in der Ukraine – Ein Jahr nach Maidan

Ich wurde vom Journal gebeten, eine in etwa 3000-Zeichen große Übersicht über die aktuelle Situation von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und transidenten Menschen in der Ukraine zu geben. Hier die knappe Zusammenfassung der aktuellen Lage vor den Toren der EU:

Ende November 2013 weigerte sich der damalige Präsident Janukowitsch, das Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Die Protestmärsche, die in den von der westlichen Presse als Euromaidan bezeichneten Aufständen gipfelten, waren die Folge. Unter den vielen Demonstranten waren auch LGBT-Gruppierungen, welche sich von einer westlich geprägten Zukunft mehr Akzeptanz versprachen. Wie sieht die Ukraine nun ein Jahr später aus?

Vor nicht einmal vier Wochen fand mit dem Molodist Filmfestival eins der wichtigsten Events der ukrainischen Filmbranche statt. Während einer Vorstellung im Rahmen der LGBT-Filmreihe dieses Festivals, kam es zu Krawallen. Das Zhowten-Kino wurde dabei in Brand gesteckt. Zwei Tage später besetzten bewaffnete Uniformierte ein Kino und forderten die sofortige Beendigung der Filmvorführung. Es handelte sich hierbei um Mitglieder des Rechten Sektors, einer paramilitärischen Einheit, welche von der Front in der Ost-Ukraine zurückkamen, sich selbst nun als Helden feiern und in der Hauptstadt für den Erhalt der „nationalen Werte“ kämpfen, notfalls auch mit Gewalt.
Laut LGBT-Organisationen wäre die Zunahme von homophoben Tendenzen und eine erhöhte Gewaltbereitschaft gegenüber dieser Minderheit in den vergangenen 12 Monaten spürbar angestiegen. In den Folgen der Maidan-Bewegung entstand ein Chaos, das sich nun rechte Gruppierungen zunutze machen.
In der von Separatisten ausgerufenen Volksrepublik Donezk unterdessen verbietet man in der im Juli erlassenen Verfassung nun

nicht nur „pervertierte Formen des Zusammenlebens gleichen Geschlechts“, man will diese auch gesetzlich verfolgen. Bisher liegen ukrainischen LGBT-Organisationen allerdings noch keine Berichte vor, dass Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung strafrechtlich verfolgt wurden. Es bleibt jedoch zu Befürchten, dass dies nur eine Frage der Zeit sein wird.

In Kiew jedenfalls ist ein Anstieg an Flüchtlingen aus den Ost-Regionen zu verzeichnen. Büroräumlichkeiten von Organisationen müssen momentan als provisorische Zuflucht dienen.

Politische Parteien tun sich im Augenblick ebenfalls recht schwer mit diesem Thema: unter den sechs ins Parlament gewählte Parteien, machen sich Fünf für einen EU- und NATO-Beitritt stark. Allerdings ist es allein die Partei des Präsidenten Poroschenko, die sich für den Kampf gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und transidenten Menschen einsetzen möchte. Wie ernst dies aber gemeint ist, wird sich noch zeigen. Der Kiewer Bürgermeister, kein geringerer als Vitali Klitschko, hat sich schon dezidiert dagegen ausgesprochen, sich mit seiner Partei UDAR, welche dem Poroschenko-Block angehört, im Kampf für LGBT-Rechte einzusetzen. Die Lage bleibt weiterhin unübersichtlich.

2014-11-24_kloertext_journal

Homo-Ehe: Kritik der Kritik der Pro-Argumente

In der Wort-Ausgabe vom 17. März ist eine Kritik über die Pro-Argumente der Homo-Ehe zu lesen. In seinem Artikel, welcher in längerer Fassung auf der Webseite der Zeitung zu finden ist, zählt der Philosophielehrer in Ruhestand, Hubert Hausemer, Argumentklassen auf, welche häufig von Homo-Ehe-Anhänger ins Feld geführt werden  und versucht sie der Reihe nach als nicht stichhaltig zu entlarven.

Die Kritik erscheint anfangs recht sachlich, was eine willkommene Abwechslung darstellt, ist man doch sonst größtenteils religiös motiviertes Contra gewohnt. Bedenkt man die Anzahl der Argumentsklassen, stolze acht an der Zahl, so ist man überzeugt, dass der Autor sich länger mit dem Thema beschäftigt hat und eine objektive Kritik verfasst hat. Ich sollte jedoch enttäuscht werden.

Gleich zu Anfang wirft der Lehrer die zynische Frage auf, woher das plötzliche Verlangen nach einer Ehe und einer Familie rühren würde. Zynisch deshalb, da jedem klar sein dürfte, dass es noch nicht einmal 15 Jahre her ist, dass Homosexualität noch ein Tabu-Thema war. Dass sich heute viele Jugendliche relativ unbesorgt als das outen können, was sie wirklich sind, ist das Verdienst der ersten Generationen von LGBT-Aktivisten. In ihrem jahrelangen Kampf um Gleichstellung war der PACS, so sinnvoll wie er auch sein mag (immerhin hat dieser seine Vorteile und damit auch eine Berechtigung), nur eine Zwischenetappe. Von einem plötzlichen Verlangen kann also keine Rede sein.

Bei seinem ersten Beispiel versucht der Autor ein gedankliches Akrobatikkunststück um das Argument der Diskriminierung als nicht gegeben darzustellen. Der 1. Artikel der UNO-Menschenrechtserklärung, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, wäre nur dann zulässig, wenn sie in einer gleichen Situation sind. Da weder bei der UNO noch im Code Civil nichts näheres über die Ehe zu finden ist, wird der Code Napoleon mit einer Definition aus dem 19. Jahrundert bemüht. Und siehe da, dort ist bloß die Rede von Mann und Frau, ergo sind zwei Männer oder zwei Frauen nicht in  der selben Situation, wenn sie Anerkennung für ihre Liebe wollen. Auch wenn Herr Hausemer das Argument der Liebe nicht gelten lassen will, da es juristisch gesehen keine Relevanz hat, ist es unbestreitbar das Hauptargument!

Da für den Autor Modernität nicht immer etwas positives sein muss, gilt auch das schön hübsch gelehrt klingende Argument der Non-Malefizienz (Es schadet keinem) nicht. Neue Familienformen existieren zwar, müssen jedoch nicht unbedingt „gesetzlich gefördert werden“, da sich alte Familienbilder bewährt haben. Somit wird nicht nur gleichgeschlechtlichen Paaren sondern auch Patchworkfamilien und Familien mit Alleinerzieher als „Ausnahme der Regel“ gebrandmarkt, wobei besonders letztere eine besondere Anerkennung verdienen müssten. Es bleibt zu erwähnen, dass die Rate der Scheidungen ständig zunimmt und Alleinerzieher längst keine Seltenheit mehr sind und es oft nicht einfach haben.

Auffallend oft wird die gleichgeschlechtliche Ehe als Büchse der Pandora dargestellt. Tritt diese einmal in Kraft, ist es nur eine Frage der Zeit bis dass polygame und inzestuöse Paare das gleiche Recht fordern. Der Autor unternimmt den Versuch, die Ehe für Homosexuelle als ein Mittel zum Zweck darzustellen und so das Recht eines Kindes zu bekommen sowie der Verschaffung materieller Vorteile wie Kindergeld etc. Die ist schlicht bösartige Polemik.
Auch wenn viele den Wunsch haben sollten, einem Kind ein liebevolles Zuhause zu bieten, so ist dies keineswegs etwas Schlechtes. Es ist absolut nichts Unnatürliches daran, eine Familie gründen zu wollen.

In einem weiteren Contra-Punkt geht Herr Hausemer auf künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft ein.  Künstliche Befruchtung wäre, da nur für heterosexuelle Paare gedacht, etwas negatives, wenn es für gleichgeschlechtliche Frauen-Paare eingesetzt werden würde. Beim Thema der Leihmutterschaft, so hat er ansatzweise Recht, wenn es darum geht, Frauen und ihre Schwangerschaft (besonders unter ausbeuterischen und unsauberen Bedingungen, oftmals gegen ihren Willen) als Dienstleistung zu missbrauchen. Dies passiert aber bereits jetzt schon häufig und ist keineswegs eine Erfindung schwuler Paare oder eine Konsequenz aus der Eheöffnung und sollten somit auch nicht als Teil dieser Diskussion sondern als separates Thema behandelt werden.

Was die Familienformen angeht, so entgeht dem Autor noch eine ganz bestimmte Form von Familie, die sich in anderen Länder bereits sehr langsam etabliert. Schwule und lesbische Paare, welche jeweils den Wunsch haben, einem Kind ein liebevolles Zuhause zu geben, finden sich zusammen und gründen so eine Großfamilie. Auch wenn dies mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Mehrheit aller LGB-Familen darstellen wird, ist dies eine äusserst solidarische Form des Zusammenleben, in der jeder für jeden  Verantwortung übernimmt und die geschützt werden muss.

In den vergangenen Zwanzig Jahren ist bereits viel darüber diskutiert worden. Die Organisation Rosa Lëtzebuerg lädt seit Gründung im Jahr 1996 aktiv zu einer offenen Diskussion ein. In diesem Jahr feiert die Einführung der eingetragenen Partnerschaft ihr zehntes Jahr. In anderen Länder innerhalb- und außerhalb der EU ist es schwulen und lesbischen Paaren bereits möglich zu heiraten, ohne dass die Welt unterging. Es ist nun Zeit, den nächsten Schritt zu wahren! Mit Klischees kommen wir jedoch nicht weiter.

Bekanntmaachung an eegener Saach…

Ech sinn elo zënter 5 Joer aktive Member bei Rosa Lëtzebuerg a.s.b.l., an och bal esou laang Member vom Conseil d’Administration. Säit elo 2 Joer sinn ech Generalsekretär vun deem Veräin, deen net nëmmen d’Gestioun vum Informatiounszenter CIGALE mécht, mee sech gläichzäiteg fir d’Belange vun LGBT-Leit zu Lëtzebuerg asetzt an awer och op sozio-kulturellem Plang sou munch flotte Projet organiséiert. Welch Projeten bei Rosa Lëtzebuerg grad op der Dagesuerdnung stinn, hänkt vun der Joerszäit of. Sou hu mer all Joers de Gaymat-Festival, deen e gutt dräivéierels Joer am Virraus geplankt gëtt, an wat mer méi no un de Juli rukommen, wat den Aarbechtsopwand sech méi intensivéiert. Et hänkt awer natierlech och ganz staark vun der Dagesaktualitéit of. Sou hate mer an de leschte Woche vill Aarbecht mat der Opkläerung vun der Mënscherechtssituatioun a Russland, dëst hisiichtlech den Olympeschen Wanterspiller zu Sotschi. Hei hunn ech mech als Generalsekretär vill abruecht a war dofir och déi eng oder aner Kéier ëm en Interview gebiede ginn.

Parallel sinn ech awer och zënter 2011 bei der Piratepartei Member vum Parteipräsidium an zënter dem leschten uerdentlechen Kongress Generalsekretär. Wéi mëttlerweil bekannt ass, dierf ech, zesummen mat 5 aneren motivéierten an engagéierten Kolleegen, d’Piraten an d’Walen ëm d’Neibesetzung vum Europäeschen Parlament féieren.

Den Ament hunn ech also zwee mol dat selwescht Mandat an zwou verschiddenen, opmannst zum Deel politeschen Organisatiounen, béides selbstverständlech op bénévoler Basis. Dëst ass fir mech eng onglécklech Situatioun. Och wann ech beméiht sinn, d’Aarbecht fir béid Organisatiounen net ze vermëschen, sou fällt op, datt déi Trennung an der ëffentlecher Wahrnehmung net ëmmer esou evident ass. Aus dësem Grond wollt ech net méi fir d’Amt vum Generalsekretär bei der nächster Assemblée générale vu Rosa Lëtzebuerg untrieden.

Well dës Generalversammlung elo awer net méi um Joeresufank kann ofgehale ginn, mee virraussiichtlech réicht am Abrëll resp. Mee, wëll ech de Poste vum Generalsekretär, grad elo während der Phase vum (Vir-)Walkampf, zur Verfügung stellen. Ech wäert hei och opmannst fir d’Dauer vum EP-Walkampf eng Paus bei der méi politescher Aarbecht vu Rosa Lëtzebuerg huelen, vu datt déi sech an den nächste Wochen och verstäerkt op d’EP-Walen konzentréiere wäert an ech op deem wichtegen Dossier weder eng Beaflossung duerch mech nach e Virdeel dovunner als Pirat wëll hunn.

Koalitionsvertrag: noch Raum für Konkretes

In der heutigen Ausgabe des Journals ist wieder ein Gastbeitrag von mir in der Rubrik „Kloertext“, dieses mal als Sprecher für Rosa Lëtzebuerg a.s.b.l. zum Koalitionsvertrag aus LGBT-Sicht:

Nun ist die neue Regierung, bestehend aus einer Dreier-Koalition aus DP, LSAP und „Déi Gréng“ bereits seit dem 4. Dezember im Amt. Am vergangenen Dienstag hat Staatsminister Xavier Bettel der Bevölkerung im Parlament die Absichten der neuen Regierung für die nächsten 5 Jahre vorgestellt.

Unsere Organisation, die sich als „Gewerkschaft“ für die Rechte von Schwulen, Lesben, bi- und transsexuellen Menschen versteht, betrachtet diesen Wechsel natürlich mit sehr viel Enthusiasmus, war es in den vergangenen zwei Jahrzehnten doch oft ein zähes Ringen um jeden Millimeter Akzeptanz der LGBT-Bevölkerung aus politischer Sicht. Doch was bedeutet nun dieser Regierungswechsel für die LGBT-Community? (mehr …)

Wider den Olympischen Gedanken

In der Journal-Ausgabe vom Freitag, dem 9. August, hatte ich die Gelegenheit, im Namen der LGBT-Organisation Rosa Lëtzebuerg a.s.b.l. unsere Sicht auf die Olympischen Winterspieler 2014 in Sotschi zu schildern.

Kurz nach dem Ende der Sowjetunion 1993 wurden in Russland sexuelle Handlungen unter gleichgeschlechtlichen Erwachsenen legalisiert, 1999 Homosexualität von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen. Es schien, als würde unter Jelzin  ein modernes Russland entstehen. 2011 wurde in St. Petersburg ein  Gesetz „gegen homosexuelle Propaganda“ beschlossen, ein Gesetz, nach dem jegliche positive Äußerungen über Homosexualität in der Öffentlichkeit streng bestraft werden. Am 29. Juni 2013 unterzeichnete Putin ein Gesetz, das auf dem St.Petersburger Beispiel beruhend nun für ganz Russland gilt.

Es erreichen uns nun beinahe täglich Horrormeldungen aus Russland: rechte Gruppierungen locken homosexuelle Jugendliche mittels Fake-Konten auf Social Network-Plattformen in Fallen, wo diese schikaniert und erniedrigt werden. Immer öfter kommt es aber zur Gewalt  und Folter an deren Folgen seit Mai mindestens zwei Opfer verstorben sind. Die Täter filmen sich bei ihren Taten und laden die Videos ins Internet. Kommt es zu Verhaftungen, so sind die Täter kurze Zeit später wieder frei. Konsequenzen brauchen die Täter nicht zu befürchten. Soldaten der Luftwaffe sehen sich im Recht, Aktivisten bei angemeldeten Demonstrationen zu attackieren. (mehr …)

Homosexualität in der Presse

Nun engagiere ich mich seit ziemlich genau Fünf Jahren, davon im vierten Jahr als Verwaltungsratsmitglied von Rosa Lëtzebuerg, im Bereich der LGBT-Rechte. Seit der Gründung der Initiative „…och fir eis!“ im August 2007 verfolgt man nun schon alleine dem Engagement wegen die Pressebeiträge über LGBT-Themen. Zwei Artikel aus den letzten 30 Tagen geben mir nun Anlass, diesen Beitrag zu verfassen. (mehr …)

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